Meine Geschichte – Sechs Zeitzeugeninterviews à 15 Min aus dem Zweiten Weltkrieg

Phoenix | WDR | punktfilm, 2006

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Synopsis

Die Schriftstellerin Annemie Fetten-Winklhofer zeigte sich in ihrer Kindheit durch Nazipropaganda beeindruckt und schämt sich noch heute dafür, wie unbedacht und naiv sie dem Vermittelten Glauben schenkte. Günter Garczorz wird Opfer „arischer“ Diskriminierung, als seine Mutter einen jüdischen Finanzbeamten heiratet und entwickelt im Zusammenleben mit seinem Stiefvater eine Abneigung gegen den Nationalsozialismus. Ewald Höllerhage war Bergmann mit Leib und Seele, doch Zechen gibt es nicht mehr und er ist seit 1985 pensioniert. Christa Ludes verliert im Krieg ihre Eltern, verbringt fünf Jahre ihres jungen Lebens im Zwangsarbeitslager und leidet noch heute unter den Traumata ihrer Jugend. Roman Melnyk wird mit 18 Jahren von den Nazis aus dem heutigen Polen zur Zwangsarbeit deportiert und anschließend ins Konzentrationslager verschleppt. Im selben Alter wurde Alfons Wunsch in den Krieg eingezogen und beschreibt Erlebtes wie die Schlacht von Monte Cassino als das Traurigste, Bitterste und Sinnloseste, was ihm je widerfahren ist.

Mit sechs Zeitzeugeninterviews aus der Reihe „MEINE GESCHICHTE“ zeichnet Anna Ditges ein bewegendes Bild über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Aus den Fragmenten erwächst eine gemeinsame Quintessenz: ein Appell zum Frieden.

Crew

Regie / Kamera / Schnitt:
Anna Ditges
Redaktion:
Margit Schedler

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